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Weidenröschen Tee fermentieren – so klappt es garantiert

Weidenröschen Tee fermentieren - so klappt es garantiertWer einen eigenen Garten oder nur einen kleinen Balkon hat, dem stehen viele Möglichkeiten offen, Tee aus Kräutern und Heilpflanzen selbst herzustellen. Alle, die das Besondere mögen, fermentieren die Blätter des Tees, bevor sie sie zum Trocknen auslegen. Was ist das Besondere daran, Heilpflanzen und Kräuter zu fermentieren? Ganz einfach, durch diesen speziellen Vorgang können die Kräuter und die Heilpflanzen ihr ganzes Aroma entfalten und die Tees werden veredelt. Wer einen Weidenröschen Tee fermentieren möchte, erreicht diesen Effekt und sorgt für einen wohlschmeckenden, gesunden Tee.

Der Tee mit vielen guten Eigenschaften

Weidenröschen Tee wird nicht umsonst auch „Männertee“ genannt. In Polen und Russland, wo das Weidenröschen schon sehr lange eine traditionelle Heilpflanze ist, nennt man den Tee aus den Blüten und Blättern des Weidenröschens auch scherzhaft „Iwan Tee“. Dies hat allerdings einen ernsten Hintergrund, denn die Wirkstoffe im Weidenröschen Tee helfen der Blase und der Prostata, zwei Bereiche, die bei vielen Männern Problemzonen sind. Dem Tee aus Weidenröschen wird eine große Heilkraft zugeschrieben. So ist der Tee ein begleitendes Mittel bei der Behandlung von Blasen- oder Prostatakrebs. Inwiefern das Weidenröschen tatsächlich helfen kann, dazu gibt es leider noch nicht allzu viele aussagekräftige Studien. Weidenröschen Tee kann außerdem eine vorbeugende Wirkung haben, wobei das Fermentieren eine wichtige Rolle spielt.

Weidenröschen Tee fermentieren – die Vorarbeiten

Wer Weidenröschen Tee fermentieren möchte, kann das mit den Blättern der Heilpflanze. Dazu die Blätter nach der Ernte vorsichtig von den Stielen trennen und großflächig ausbreiten, damit sie etwas welken können. Nach wenigen Stunden, wenn die Blätter welk sind, werden sie zusammengerollt und anschließend in schmale Streifen geschnitten. Jetzt kommt der wichtigste Teil, denn nun müssen die Streifen kräftig geknetet werden. Das kann mit den Händen geschehen, aber weniger mühsam ist ein Nudelholz. Das Kneten lässt den Saft aus den Zellen der Pflanze treten, da die Struktur der Blätter aufgebrochen wird. Im nächsten Schritt erfolgt dann die eigentliche Fermentation.

So einfach geht es weiter

Nach dem Kneten die Blätter auf ein sauberes Geschirrtuch legen und mit etwas Wasser besprühen. Anschließend die Blätter mit dem Tuch so fest es geht, zusammenrollen und luftdicht verschließen. Das funktioniert am besten mit Frischhaltefolie oder in einer Frischhaltebox. Damit der Weidenröschen Tee fermentieren kann, muss er zimmerwarm gelagert werden. Nach drei Tagen bei Zimmertemperatur ist die Fermentation abgeschlossen. Nun das Tuch vorsichtig ausrollen, die Blätter des Weidenröschens vom Tuch nehmen und im Backofen bei einer Temperatur von maximal 40° trocknen lassen. Anschließend die Blätter wieder luftdicht und an einem dunklen Ort aufbewahren. Der Tee, der aus diesen Blättern aufgegossen wird, hat ein wunderbares Aroma.

Fazit zum Weidenröschen Tee fermentieren

Fermentieren lässt sich eigentlich jedes Kraut. Dieser Vorgang macht es möglich, die Blätter von Heilpflanzen und Kräutern länger haltbar zu machen. Wer gerne Kräutertee trinkt, kann nicht nur die Blätter des Weidenröschens, sondern auch Pfefferminze, Brennnesseln oder die fruchtige Zitronenmelisse fermentieren. Das Fermentieren ist eine sehr alte Kunst, die ihren Ursprung in den mittelalterlichen Klöstern hat. Die bekannteste Pflanze, die durch diesen speziellen Prozess ein besonders intensives Aroma bekommt, ist jedoch nicht das hübsche Weidenröschen, sondern der Tabak.

Weidenröschen kleinblütig (1kg) geschnitten getrocknet Weidenröschentee vom-Achterhof *
  • Kleinblütiges Weidenröschen - Für die einen ist es ein am Wegrand wachsendes Unkraut, für die anderen eine Pflanze mit traditioneller Vergangenheit. Hildegard von Bingen vertiefte ihre Erkenntnisse zum Weidenröschen
  • Als die Heilkundlerin Maria von Theben das Kraut ebenfalls entdeckte, wurde der unkrautähnlichen Pflanze mit den kleinen zartrosa Blüten mehr Beachtung zuteil. Anfänglich wurde die Pflanze auch als Frauenpflanze bezeichnet
  • Die Natur bietet die besten Zutaten für Rezepte. Dazu gehört das Kraut des Weidenröschens, welches sehr reich an Beta-Sitosterin, Flavonoiden und Tanniden ist
  • Für die Zubereitung eines Tees nimmst Du 2 Teelöffel Weidenröschenkraut und überbrühst diese mit siedendem Wasser. Nach 5 bis 10 Minuten gießt Du den Tee ab und kannst ihn frisch und heiß, aber auch ausgekühlt genießen
  • Sie erhalten ein laborgeprüftes Naturprodukt welches mit Liebe und Sorgfalt von Hand abgefüllt wird

Bild: @ depositphotos.com / geniuslady

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