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Warum das Weidenröschen im Garten einen so schweren Stand hat

Warum das Weidenröschen im Garten einen so schweren Stand hatIn jedem Garten haben die Blumen und Pflanzen alle ihren festen Platz, Unkraut ist in diesen Gärten nicht zu finden. Dabei gibt es Unkraut, das in jedem Garten einen Platz haben sollte, weil es zum einen sehr gut aussieht und zum anderen noch eine heilende Wirkung hat. Das Weidenröschen im Garten gehört zu diesem Unkraut, was dort nicht so gerne gesehen wird. In einigen Gärten sind Weidenröschen trotzdem zu finden und das sind nicht selten Gärten, in denen sich prachtvolle Stauden wie beispielsweise der Rittersporn zu Hause fühlen.

Viele Vorzüge

Wenn das Weidenröschen im Garten einen Platz bekommt, profitieren die Gartenbesitzer von den vielen Vorzügen der Heilpflanze. So blühen Weidenröschen im Garten den ganzen Sommer lang und das mit wunderschönen rosa Blüten. Diese Blüten haben eine große Leuchtkraft, schon aus der Ferne lassen sich die Weidenröschen im Garten gut erkennen. Ist der Sommer nicht allzu trocken und nicht zu heiß, dann zeigt das Weidenröschen seine Blütenstände, die gerade wie eine Kerze sind. Von unten nach oben wachsen die schönen Blüten und neben der Prachtkerze und dem Kaukasus-Gamander machen die Weidenröschen im Garten eine sehr gute Figur. Die Heilpflanze mit den rosaroten Blüten ist sehr genügsam und gedeiht prächtig, selbst wenn die Bodenverhältnisse nicht ganz so günstig sind. Wer im Garten einen humusarmen, etwas schwereren Lehmboden oder einen Boden mit einem hohen Stickstoffanteil hat, sollte es durchaus mit dem Weidenröschen versuchen.

Wo fühlt sich das Weidenröschen besonders wohl?

Das Weidenröschen ist eine einheimische Pflanze, die nicht gefährdet und damit auch nicht geschützt ist. In der freien Natur taucht das Weidenröschen unter anderem auf Waldflächen auf, die abgeholzt wurden oder abgebrannt sind. Weidenröschen sind sogenannte Pionierpflanzen, die sich als Erste wieder an die Erdoberfläche wagen. Wie gut die Röschen gedeihen, das ist auch im Garten stets von drei Faktoren abhängig:

  • Die Nährstoffe
  • Die Intensität des Lichts
  • Die Versorgung mit Wasser

Alle diese drei Faktoren sollten reichlich vorhanden sein, dann fühlt sich das Weidenröschen im Garten sehr wohl. Beim Licht ist die Pflanze nicht so kritisch, hier darf es auch Halbschatten sein. Sollte jedoch einer der anderen Faktoren fehlen, geht das Weidenröschen im Garten unter Garantie ein.

Das Wachstum bremsen

Das Weidenröschen hat einen entscheidenden Nachteil: Es hat den Drang, sich im Garten auszubreiten. Wer die Pflanze in den Griff bekommen möchte, sollte dem Röschen Partner zur Seite stellen, die sich durchsetzen können. Der Bergknöterich ist eine solche Pflanze, aber auch die hübschen Stockrosen bremsen das Weidenröschen im Garten aus. Das Brandkraut ist ebenfalls geeignet und mit der kalifornischen Aralie versteht sich das Weidenröschen ebenfalls gut.

Fazit

Das Weidenröschen ist nicht nur eine schöne Zierpflanze im Garten, sondern auch eine beliebte Pflanze bei den Bienen. Wer sie beispielsweise vor einer Hecke pflanzt, macht das Weidenröschen besonders für einige Wildbienenarten sehr interessant. Die Sandbiene und auch die Blattschneiderbiene versorgen ihre Larven gerne in den Nestern, die sie im Weidenröschen angelegt haben. Vor allem während der Flugzeiten zwischen Ende Juni und Ende August sind die Weidenröschen im Garten ein beliebtes Ziel der Bienen.

Weidenröschen Stahl Rose - Epilobium angustifolium *
  • wissenschaftlich: Epilobium angustifolium Stahl Rose
  • später ausgewachsen: 150cm
  • Blütezeit: Juli - September
  • Gartenpflanze
  • direkt aus der Baumschule

Bild: @ depositphotos.com / JuliaSha

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