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So einfach lässt sich eine Tinktur aus Weidenröschen selbst herstellen

So einfach lässt sich eine Tinktur aus Weidenröschen selbst herstellenBereits im Altertum boten Tinkturen die Möglichkeit, die wertvollen Inhaltsstoffe der verschiedenen Heilpflanzen auf Dauer zu konservieren. So waren die Heilpflanzen lange nutzbar, denn die konzentrierten Pflanzenauszüge, Essenzen und Elixiere hielten sich über einen langen Zeitraum. Das ist auch bei einer Tinktur aus Weidenröschen der Fall, einer Heilpflanze, die nicht jeder auf Anhieb erkennt. Wie alle anderen Tinkturen, so ist auch eine Tinktur aus Weidenröschen reich an wertvollen ätherischen Ölen und Antioxidantien.

Vielseitig in der Anwendung

Viele Tinkturen haben einen legendären Ruf, wie das berühmte „Laudanum“, eine Tinktur aus Opium, die durch den antiken Arzt Paracelsus bekannt wurde. Im 16. Jahrhundert galt sie als Mittel für alle Erkrankungen und soll eine bewusstseinserweiternde Fähigkeit gehabt haben. So universell ist die Tinktur aus Weidenröschen nicht, aber sie ist ebenfalls sehr vielseitig. Antibakteriell ist die Tinktur aus Weidenröschen und auch antiviral, sie ist entzündungshemmend und soll sogar Stoffe enthalten, die das Wachstum von Tumoren hemmen können. Das ist wissenschaftlich allerdings nicht erwiesen. Eine Tatsache hingegen ist, dass das Herauslösen von heilsamen Substanzen mit der Hilfe eines bestimmten Lösungsmittels effektiver ist, als das Trinken von Tees. Bei einer Tinktur aus Weidenröschen ist auch die richtige Dosierung wichtig.

Was wird benötigt?

Als Basis für eine selbst hergestellte Tinktur aus Weidenröschen dienen die getrockneten Blüten der Heilpflanze. Wichtig ist hierbei: Die Blüten müssen wirklich vollkommen trocken sein. Als Lösungsmittel bietet sich Alkohol an, wie beispielsweise ein Weingeist mit mindestens 40 Prozent Alkohol. Wer frische Blüten verwenden möchte, muss eine Lösung mit einem noch höheren Alkoholanteil nehmen. Selbstverständlich ist es auch möglich, eine Tinktur aus Weidenröschen ohne Alkohol herzustellen. Als Ersatz dient in diesem Fall unter anderem ein Essig-Auszug. Meist reichen zwischen 50 und 100 Gramm der getrockneten Weidenröschenblüten aus, die zusammen mit 100 Milliliter Alkohol oder Essig in ein Schraubdeckelglas kommen. Ideal ist ein leeres Marmeladenglas, was sich gut verschließen lässt, zudem wird für die Filterung der fertigen Tinktur ein Kaffeefilter gebraucht. Um die Tinktur später umfüllen zu können, ist es erforderlich, kleine Tropfflaschen aus braunem Glas zu kaufen.

Wie wird die Tinktur hergestellt?

Es ist nicht allzu schwer, eine Weidenröschen Tinktur selber herzustellen. Alles, was man mitbringen muss, ist ein bisschen Geduld. Die Blüten in das Glas füllen und 200 Milliliter Alkohol oder Essig-Auszug dazugeben, die Blüten sollten vollständig mit der Flüssigkeit bedeckt sein. Anschließend das Glas fest verschließen und an einen dunklen Ort stellen, damit die Tinktur für die Dauer von vier Wochen reifen kann. In dieser Zeit löst der Alkohol die wertvollen Bestandteile aus den Blüten des Weidenröschens, was sich an der veränderten Farbe der Flüssigkeit gut erkennen lässt. Um diesen Prozess zu unterstützen, ist es eine gute Idee, das Glas einmal pro Tag vorsichtig zu schütteln.

Fazit

Ist die Reifezeit vorbei, dann die fertige Tinktur durch den Kaffeefilter gießen und in die Fläschchen umfüllen. Die selbst gemachte Tinktur aus den Blüten des Weidenröschens hilft bei Entzündungen der Blase, der Prostata und der Nieren. Zudem ist sie ein wirksames Mittel für alle, die ein schleimlösendes Mittel suchen. Wenn sich bei einer Erkältung der Schleim aus den oberen Atemwegen nicht lösen will, kann die Weidenröschen Tinktur helfen.

1.000 g Weidenröschen kleinblütig Weidenröschen Tee orig. vom-Achterhof *
  • Kleinblütiges Weidenröschen - Für die einen ist es ein am Wegrand wachsendes Unkraut, für die anderen eine Pflanze mit traditioneller Vergangenheit. Hildegard von Bingen vertiefte ihre Erkenntnisse zum Weidenröschen
  • Als die Heilkundlerin Maria von Theben das Kraut ebenfalls entdeckte, wurde der unkrautähnlichen Pflanze mit den kleinen zartrosa Blüten mehr Beachtung zuteil. Anfänglich wurde die Pflanze auch als Frauenpflanze bezeichnet
  • Die Natur bietet die besten Zutaten für Rezepte. Dazu gehört das Kraut des Weidenröschens, welches sehr reich an Beta-Sitosterin, Flavonoiden und Tanniden ist
  • Für die Zubereitung eines Tees nimmst Du 2 Teelöffel Weidenröschenkraut und überbrühst diese mit siedendem Wasser. Nach 5 bis 10 Minuten gießt Du den Tee ab und kannst ihn frisch und heiß, aber auch ausgekühlt genießen
  • Sie erhalten ein laborgeprüftes Naturprodukt welches mit Liebe und Sorgfalt von Hand abgefüllt wird

Bild: @ depositphotos.com / ileishanna

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Redaktion

Hier schreibt die Redaktion von weidenröschen-tee.de
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